Simone "Mondblind"
„Was mir das Schicksal geschenkt hat, das hab ich angenommen und bin
mitgegangen“, erklärte Simone kürzlich in einem Interview. Jetzt liegt mit
„Mondblind“ ein neues Album der österreichischen Schlagersängerin vor - das
mittlerweile zweite mit ihrer neuen Plattenfirma Ariola/Sony Music. Geschenk
des Schicksals? Oder nicht doch das Ergebnis jahrelanger Arbeit? Vermutlich
eine Mischung aus beidem. Ihr künstlerisches Talent, ihr humorvoller Charme
und ihr bildschönes Aussehen wurden der mehrfach zur schönsten Frau
Österreichs gewählten Wienerin in die Wiege gelegt. Ihre Disziplin, ihr
Durchhaltevermögen und das Herzblut für ihren Beruf zeugen von der harten
Arbeit an sich selbst. Sie ist kein Typ für Lorbeeren, keine, die sich auf
Erreichtem ausruht. Dabei gäbe es gerade zurzeit eine Menge Gründe dafür:
Für ihr letztes Album „Morgenrot“ gab es den Gold-Award in Österreich,
mehrfache AMADEUS-Nominierungen und erstmals sogar einen Chart-Einstieg in
Deutschland.
Doch statt sich zurückzulehnen, will die seit vielen Jahren erfolgreichste
Schlagersängerin Österreichs auf diesem Fundament weiter aufbauen. Ihr neues
Album „Mondblind“ erscheint am 19. November 2010. Es enthält Melodien, die
zum Mittanzen einladen, und Texte, die berühren – stets den Geheimnissen der
Gefühle auf der Spur. Da schwingt Erotik mit, etwas Mystik auch und ein
Hauch von Melancholie. Und es liefert den Beweis dafür, wie facettenreich
Schlager klingen kann. Schon der Titelsong „Mondblind“ stellt kompositorisch
wie textlich eine Ballade dar, die ihresgleichen sucht. Mit einem Text, der
in seiner messerscharfen Gefühlsanalyse tief unter die Haut geht, und einer
herausragenden Komposition zwischen Chanson, Pop und Songwriter belegt
dieser Song eindrucksvoll, dass die Frau, die mit ihrer Teilnahme beim Grand
Prix Eurovision 1990 erstmals ins Licht der internationalen Öffentlichkeit
trat, nie stehen geblieben ist: Spätestens seit ihrem 2009er-Hit „Jeronimo
Blue“ ist Simone zunehmend gern gesehener Gast bei Chanson- und
Liederabenden.
Gleichzeitig hat sie ihre Schlagerwurzeln nicht vergessen und wird, das darf
als sicher gelten, Schlagerfans mit der neuen Singleauskopplung, dem
tanzbaren „Sehnsucht kommt nicht von ungefähr“, in Begeisterung versetzen.
Seit Anfang September ist der Titel im Radio zu hören, am 20. November tritt
Simone damit in der Eurovisions-Show „Willkommen bei Carmen Nebel“ auf. Die
ungeheure Bandbreite ihrer künstlerischen Möglichkeiten zeigen die Sängerin
und ihr Produzent in so unterschiedlichen Titeln wie dem Gitarren-poppigen
„Wenn die Eiszeit beginnt“, dem 'discophilen' „Inferno“ oder treibenden
Uptempo-Nummern wie „Im Fenster das Meer“ oder „Sei nur da“. Moderne,
schlageruntypische Sounds („Auf meiner Haut“) treffen auf romantische
Mid-Tempo-Nummern („Ich möcht niemals deine Tränen sehn“) und auf
außergewöhnliche Texte („Liebesdämmerung“). Keine Frage: „Mondblind“ ist ein
Album, das dem Zuhörer von Titel zu Titel etwas Neues bietet. Das Gefühl
kommt dabei nie zu kurz. So beginnt großes Kopfkino, wenn Simone im
Abschlusstitel „Nebenbei“ auf einfühlsame Weise die Geschichte einer Frau
erzählt, die ihr Leben radikal verändert, um endlich „leben“ zu können. Für
solch brillante Texte zeichnen Autoren wie Udo Brinkmann, Bernd Meinunger
und David Brandes persönlich verantwortlich. Letzterer komponierte auch alle
zwölf Titel und ist als Produzent und Arrangeur quasi der Mastermind hinter
Simones musikalischem Konzept.
Neben den zwölf Studioalbum-Mixes bietet das Album „Mondblind“ aber noch
drei Sahnebonbons für Fans des progressiveren Schlagers: Die drei
hitverdächtigen Songs „Sehnsucht kommt nicht von ungefähr“, „Ich möcht
niemals deine Tränen sehn“ und „Inferno“ wurden auch als Extended Versionen
von jeweils rund sieben Minuten Länge ausproduziert. Alle drei – also 20
zusätzliche Minuten Musik! – befinden sich im Anhang des Albums und
komplettieren diese gut einstündige mannigfaltige Gefühlsreise.
Simone ist auf dem Weg. Dem richtigen – dem besten – dem eigenen!