Ursprung Buam „Mück'n fliagn“ ab 04. März 2011 im Handel
Urig, zünftig, echt – das sind die Ursprung Buam! Die drei Chartstürmer aus
dem Zillertal haben mit ihrer Musik ein neues Zuhause gefunden und
veröffentlichen ihre Lieder ab 2011 auf Ariola (Sony Music). Den Anfang
macht am 4. März 2011 das neue Album „Mück’n fliagn“. Wieder sind zwölf neue
starke, launige, unkomplizierte Titel darauf, die das Herz all derer höher
schlagen lassen werden, die auf authentische volkstümliche Musik stehen.
Die Brüder Martin und (34) und Andreas Brugger (32) und Manfred Höllwarth
(48) sind seit mittlerweile 18 Jahren im Musikgeschäft aktiv und haben so
ziemlich alles erreicht, was sich überhaupt erreichen lässt: Gold und
Platin, ECHO-Nominierungen, ein AMADEUS-Award, Hitparadensiege und die
Ehrung zur erfolgreichsten Volksmusik-Band Österreichs zählen zu den
Highlights dieser außergewöhnlichen Karriere. Sieben von zehn ihrer
Studioalben haben es in die Top 10 der Austria-Top-75 geschafft. Seit 2005
ist auch jedes davon in den deutschen Charts notiert gewesen. Mit „Mück’n
fliagn“ und Gute-Laune-Hits wie der ersten Single „Verbotn is nix“ oder
„Musikanten sind Zigeuner“, „Auf'm Tanzbod'n bei der Wirtin zum Stern“ und
„Die Bläss, mei Kuh“ möchten sie diesen Erfolg natürlich noch steigern, was
Martin, Manfred und Andreas spielend gelingen dürfte.
Wir haben mit Martin Brugger von den Ursprung Buam anlässlich der
Veröffentlichung von „Mück’n fliagn“ gesprochen.
Martin, wo haben die Ursprung Buam ihren Ursprung?
Martin: In unseren Familien wird seit Generationen Musik gemacht. Das geht
zurück bis ins 16. Jahrhundert. Mein Großvater gehörte zu den populärsten
Geigenspielern der Region. Er hat mich auch zum Geige spielen gebracht. 1993
haben wir dann die Ursprung Buam gegründet.
Warum „Ursprung“ Buam? Schaut Ihr lieber in die Vergangenheit als nach
vorne?
Wir haben mit ganz, ganz alter, traditioneller Hochzeitsmusik begonnen. So
kam die Idee zum Namen Ursprung Buam. Der hat einfach gepasst, also haben
wir ihn behalten.
Für alle, die Euch noch nicht so gut kennen: Was seid Ihr für Typen? Wie
kann man Euch beschreiben?
Andreas ist erstens „der mit der Steirischen“ und zweitens der gute, ruhige
Geist im Hintergrund. Er kümmert sich zusammen mit mir um die Fan-Anfragen,
die Organisation und alles, was im Büro so anfällt. Ich spiele außerdem
Geige und schreibe den Großteil unserer Songs. Und Manfred (Kontrabass,
Harfe) ist der Vollblut-Musiker, dem vor allem das Spielen wichtig ist. Wir
sind alle nicht so drauf, dass wir uns unbedingt in den Vordergrund drängen
müssen.
Wo seht Ihr Euch mit Eurer Musik?
Irgendwo zwischen Volksmusik und volkstümlicher Musik, wobei uns der Geist
der echten Volksmusik aus dem Zillertal schon besonders wichtig ist.
Habt Ihr Euch bewusst für Volksmusik entschieden?
Natürlich. Wir mögen und tolerieren aber natürlich auch alle möglichen
anderen Musikrichtungen, zum Beispiel Country, Pop oder die Liedermacherei.
Aber die Volksmusik ist unsere musikalische Heimat.
Warum kommt so viel erfolgreiche Volksmusik aus dem Zillertal?
Wir
haben eine enorme Dichte an Musikgruppen. Das Zillertal steht für einen
eigenen Musikstil. Da haben sich im Laufe der Zeit bestimmte Gruppen als
Zugpferde herauskristallisiert. Die Zillertaler waren arm, aber musikalisch
veranlagt. So sind sie wohl schon früh auf die Idee gekommen ihre Musik zu
Geld zu machen. Die Bauern haben dann für die Touristen gesungen und
fahrende Sänger aus dem Zillertal haben ihren Weg ins Ausland genommen, zum
Beispiel nach England. Von dort aus ist ihre Musik dann um die ganze Welt
gegangen.
Wie entstehen Eure Lieder?
Wir schreiben das allermeiste selbst. Das ist eigentlich aus einer Not
heraus entstanden. Als wir angefangen haben, hat uns kaum jemand Lieder
angeboten. Also haben wir gesagt: Jetzt probieren wir’s mal selbst. Und zu
unserem Erstaunen ist das sofort gut angekommen. Jetzt machen wir’s also
seit 18 Jahren selber.
Könnt Ihr Euch erklären, wie Ihr es so weit nach oben geschafft habt? Was
ist Euer Rezept?
Wenn wir das Rezept selber wüssten, würden wir’s niederschreiben und
verkaufen. Man könnte sagen, dass wir das machen, was wir gerne machen. Das
ist bestimmt ein Teil des Erfolgs, aber andere versuchen es
genauso und bei denen klappt es nicht. Wir sind unkompliziert – im echten
Leben genauso wie auf der Bühne. Aufwändige Lichtshows oder Choreographien
sind bei unseren Auftritten komplette Nebensache. Das
ist uns wurscht. Wir konzentrieren uns auf die Musik und sind auf der Bühne
so, wie wir sind. Da wird dann auch mal ein Bier getrunken…
Wie sind Eure typischen Fans?
Die leben vorwiegend am Land und sind auffällig jung, was immer wieder für
Überraschungen sorgt.
Natürlich sind viele deutsche Fans im süddeutschen Raum ansässig, aber wir
haben auch schon in Berlin im Magnet-Club gespielt. Wir können eigentlich
überall auftreten, wo die Leute ein Gute-Laune-Bedürfnis haben. Selbst die
Bloodhound Gang hat schon zu unserer Musik gefeiert.
Glaubt Ihr, dass es zu wenig Gute-Laune-Lieferanten in der Musikwelt gibt?
Auf alle Fälle. Viel zu wenige! Die Leute haben so ein Bedürfnis danach,
weil sie viel mehr Stress als früher haben und reizbarer sind. Immer müssen
sie erreichbar sein. Da braucht man auch einen Gegenpol.
Warum heißt Euer neues Album „Mück'n fliagn“?
Weil das so ein markanter Titel ist. Wer sonst außer uns nennt schon ein
Album so! (lacht) Wir testen unsere Lieder vor den Aufnahmen immer schon
beim Publikum und der Titel „Mück’n fliagn“ kam beim Publikum
super-gut an. Also haben wir ihn so noch ein bisschen mehr ins Licht geholt.
Wir werden schon jetzt so oft drauf angesprochen, dass der Name seinen Zweck
schon erfüllt hat.
Und wer kam auf die Idee zum Titel „Die Bläss, mei Kuh“?
Das ist eine uralte Melodie, die schon unser Opa immer gesungen hat. Wir
haben den Titel dann mal auf einer Feier ausprobiert. Solche Lieder singt
sonst heute keiner mehr, dabei machen die tierisch viel Spaß.
Ein anderer Titel heißt „Musikanten sind Zigeuner“ – Ihr also auch? Keine
Lust auf ein sesshaftes Leben?
Wir sind Kinder der Straße, wir brauchen die Abwechslung. Ich hab schon als
kleiner Junge nicht verstanden, warum ich jeden Tag von neuem in die Schule
gehen sollte. Heute sieht man das anders, aber jeden Morgen um acht im Büro
sitzen würde ich einfach nicht können. Dafür bin ich zu freiheitsliebend.
Meine Oma hat mir als Kind immer einen Satz gesagt, was heute noch mein
Leitspruch ist: Lieber ein kleiner Bauer als ein großer Knecht!
Das neue Album der Ursprung Buam „Mück’n fliagn“ incl. der Single „Verbotn
is nix“ erscheint
am 04. März 2011 im Handel.
Mehr Informationen unter
www.ursprungbuam.com