
Heimatlieder mit Tiefgang waren über die Jahre nicht gerade in Mode.
Meist verging man sich in schlichter Naturmetaphorik mit recht
einsilbigen Inhaltsmustern. Andreas Gabalier schreibt sich die Songs
bekanntlich selbst auf den Leib und genau das macht den Unterschied und
ihn in jeder Hinsicht im Volksmusikgenre so einzigartig und mittlerweile
auch so sensationell erfolgreich.
"Vergiss die Heimat nie" verbindet Züge des traditionellen Heimatliedes
mit persönlichen Erinnerungen. In diesem Fall an Gespräche mit dem
Großvater, der den Enkel daran erinnert, echte Werte zu erkennen, auf
dem Boden zu bleiben und ihn und die Heimat nie zu vergessen.
Musikalisch besticht der Song durch den typischen Gabalier-Sound in dem
sich Popsounds und Naturinstrument – in diesem Fall die exemplarische
Ziehharmonika - perfekt mischen.
"Ich schreibe und singe das, wie ich das Leben sehe, Situationen erlebe
und ich glaube das ist es, weshalb sich so viele Menschen in den Liedern
wieder finden", sagt Gabalier und dem ist auch bei dem Song "Vergiss die
Heimat nie" nichts hinzuzufügen.