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Gunter Gabriel nach schwerem Sturz gestorben

  Dreifacher Halswirbelbruch, mehrere Operationen: Von seinem schweren Sturz am Abend vor seinem Geburtstag hat sich Gunter Gabriel nicht mehr erholt. Der Schlagerstar ist in einem Krankenhaus in Hannover gestorben.

Gunter Gabriel war einst ein gefeierter Schlagerstar, galt als der deutsche Johnny Cash. Zwischendurch verlor er sich, aber ausgerechnet als alle ihn abgeschrieben hatten, meldete er sich – finanziell und optisch aufgeräumt – 2009 zurück und legte ein großes Comeback hin.

Nun starb der 75-Jährige infolge eines Sturzes am Vorabend seines Geburtstages, des 11. Juni. „So oft ist er vom Leben kräftig durchgeschüttelt worden, und es hat ihm nichts anhaben können – nun war es eine simple Steintreppe, die den Countrystar und Songwriter Gunter Gabriel am Abend vor seinem 75. Geburtstag ins Straucheln brachte“, heißt es in der Mitteilung seiner Agentur.

Auf einen diagnostizierten dreifachen Bruch des ersten Halswirbels seien in den vergangenen Tagen drei Operationen in einem Hannoveraner Krankenhaus gefolgt. Doch er habe es nicht geschafft. „Heute hat das Herz eines großen Musikers aufgehört zu schlagen“, so seine Agentin.

Als Dschungelcamp-Bewohner mit Toupet und ohne Hemmungen sahen ihn junge TV-Zuschauer im Januar 2016 vielleicht überhaupt zum ersten Mal. Ältere kannten ihn bereits als Musiker, der mit Eskapaden und Schulden, mit Pöbeleien und zotigen Bemerkungen Stoff für Boulevardberichte in den Medien lieferte. Und noch Ältere hatten seine Hits im Ohr, mit denen er es in den 70er-Jahren in die Charts geschafft hatte. Mit „Er ist ein Kerl (Der 30-Tonner Diesel)“ fing 1973 alles an, Lieder wie „Hey Boss, ich brauch mehr Geld“ oder “Komm unter meine Decke“ landeten in den Top 10.

„Ich hab keine Angst vor dem Tod“

Der aus Westfalen stammende gelernte Maschinenschlosser Günther Caspelherr, der durch seine Frau Gabriele zu seinem Künstlernamen kam, stach heraus aus der damaligen Schlagerszene. Er schrieb Lieder für andere, etwa „Wenn du denkst, du denkst“ (Juliane Werding), und war selbst zum Fernfahrer-Idol, zum Malocher-Musiker geworden.

Gabriel kannte die große Show, und er kannte den Absturz. Neue Hits blieben aus, seine Ehen zerbrachen, bei Immobiliengeschäften verspekulierte er sich und verlor Millionen. Alkohol und Affären und ein Leben auf der Autobahn - jahrelang war er auf der Straße zu Hause.

Gestrauchelt, aber nicht gescheitert: 2009 kehrte er ins Rampenlicht zurück, als „Sohn aus dem Volk“ mit dem gleichnamigen Album - wie schon vorherige Stücke eine Hommage an die 2003 gestorbene Countrylegende Johnny Cash. Eine weitere folgte mit dem Musical „Hello, I'm Johnny Cash“.



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