Roy Blacks Todestag: Fans hoffen auf Wiedersehen

Foto: Martin Athenstädt
Gerade
mal 48
Jahre
war
Black
alt, als
er im
oberbayerischen
Heldenstein
nach
einem
Herzanfall
starb.
Nach
neuen
Informationen
der „Bild“-Zeitung
hatte
sich der
Sänger
vor
seinem
Tod in
einen
Vollrausch
getrunken.
Laut
Obduktionsbericht
habe er
drei
Promille
Alkohol
im Blut
gehabt,
berichtete
die
Zeitung
am
Mittwoch.
Der
Rechtsmediziner
Wolfgang
Eisenmenger,
der die
Leiche
Blacks
untersucht
hatte,
dementierte
dies
nicht.
Er
sagte:
„Wenn
man bei
jemandem
drei
Promille
findet,
dann
spricht
das
dafür,
dass er
Missbrauch
mit
Alkohol
treibt.“
Die
besondere
Tragik:
Nach
privaten
Enttäuschungen,
gesundheitlichen
Problemen
und
musikalischen
Flops
ging es
für den
Sänger
damals
gerade
wieder
aufwärts.
Roy
Black
hatte
das Zeug
zum
Star. Er
sah gut
aus,
hatte
eine
samtige
Stimme
und
besaß
Charme.
Vor
allem
Frauen
hingen
an
seinen
Lippen,
wenn er
Erfolgsschlager
wie
„Ganz in
weiß“
sang
oder in
Filmen
wie
„Unser
Doktor
ist der
Beste“
als
junger
Liebhaber
auftrat.
Unvergessen
auch
seine
Auftritte
mit
Anita
aus
Norwegen:
„Schön
ist es
auf der
Welt zu
sein“,
trällerten
der
Schlagerbarde
und die
damals
Zehnjährige
1971 und
landeten
prompt
einen
Hit.
Heute,
20 Jahre
nach
Blacks
Tod,
will das
Mädchen
von
damals
an
diesen
Erfolg
anknüpfen.
Sie
wolle
das Lied
neu auf
den
Markt
bringen
–
allerdings
als
Heavy-Metal-Version,
verkündete
die
heute
50-jährige
Anita
Hegerland
kürzlich.
Ein
Schock
für so
manchen
Schlagerfan
– doch
möglicherweise
ganz im
Sinne
des
Verstorbenen.
Als
Gerhard
Höllerich
hatte er
Anfang
der
1960er
Jahre
den
Augsburgern
mit
seiner
Band „Cannons“
eingeheizt.
Rock´n´Roll
statt
Schlager.
Eine
Musikrichtung,
die er
sein
ganzes
Leben
lang
schätzte.
Musikalisch
ging es
für Roy
Black
immer
wieder
auf und
ab. Hits
und
Flops
wechselten
sich ab.
Auch
privat
ging
vieles
schief.
Er
trennte
sich von
seiner
Frau,
dem
früheren
Fotomodell
Silke
Vagts,
musste
mehrmals
am
Herzen
operiert
werden
und auch
Alkoholprobleme
wurden
ihm
immer
wieder
nachgesagt.
Große
Hallen
konnte
er nicht
mehr
füllen,
stattdessen
tingelte
er über
Provinzbühnen.
Doch
1990
wendet
sich das
Blatt.
Als
Hotelerbe
in der
RTL-Serie
„Ein
Schloss
am
Wörthersee“
ist Roy
Black
auf
einmal
wieder
da – die
Zuschauer
sind
begeistert
und
verhelfen
ihm zu
Traumquoten.
Auch
privat
läuft es
gut.
Wenige
Wochen
vor
Blacks
Tod
bringt
seine
spätere
Lebensgefährtin,
die mehr
als
zwanzig
Jahre
jüngere
Carmen
Böhning,
die
gemeinsame
Tochter
Nathalie
zur
Welt.
