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Udo Jürgens & das Orchester Pepe Lienhard
Tournee 2012 „Der ganz normale Wahnsinn“
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08.03.2012, 20:00 |
Graz |
Stadthalle Graz |
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10.03.2012, 20:00 |
Salzburg |
Salzburgarena |
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11.03.2012, 20:00 |
Linz |
TipsArena |
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13.03.2012, 19:30 |
Wien |
Wiener Stadthalle, Halle
D |
3 Jahre nach seinem letzten, mit Gold ausgezeichneten Studioalbum „Einfach
ich“, meldet sich Udo Jürgens mit einem neuen Studioalbum zurück – „Der ganz
normale Wahnsinn“ beinhaltet neben 13 brandneuen Jürgens Kompositionen eine
Neuaufnahme des 67er Titels „Mein erster Weg“ und ist ein flammendes
Statement des Vollblutmusikers für die handgemachte Musik. So hat er neben
seinen Studiomusikern das „Philharmonic Studio Orchestra Berlin“ und das
„Film Orchester Babelsberg“ in den Aufnahmeraum gebeten, um die von ihm so
geliebte grosse musikalische Geste zu zelebrieren. Das Ergebnis ist ein
farbenfrohes Meisterwerk, das mit reicher Instrumentierung besticht.
Natürlich ist, wo Udo Jürgens draufsteht, auch Udo Jürgens drin. Aber neben
den typischen Liedern und Balladen mit aufwändigen Arrangements lassen neue,
ungewohnte Töne und jazzige Zitate aus den Anfängen seiner Karriere
aufhorchen.
„Der ganz normale Wahnsinn“ ist ein sehr stimmungsvolles Album, das die
poetischen Texte mit hohem musikalischen Anspruch intoniert und mit einer
Prise witziger Satire in bester Udo Jürgens Tradition gekonnt abrundet. “Ich
freue mich schon heute darauf, diese von mir teilweise ungewohnten Töne im
Konzert mit dem Pepe Lienhard Orchester live vortragen zu können“. Der
Vorverkauf zur Konzerttour 2012 startet am 18. März.
Nach all den Jahren im unberechenbaren Unterhaltungsgeschäft scheint Udo
mit sich im Reinen und angekommen: „Ich lasse heute die Dinge ohne Absicht,
spontan und ohne inneren Zwang entstehen. Deshalb bin ich wohl auch eine
Spur authentischer geworden. Früher war ich sicherlich noch mehr Taktiker,
heute höre ich viel mehr in mich hinein.“
Aber was Udo Jürgens wirklich umtreibt ist und bleibt die geliebte Arbeit am
Klavier und auf der Bühne. Deshalb kann und will er sich auch in nächster
Zukunft keinen anderen Lebensinhalt vorstellen. Eine Arbeit, die sein
musikalisches Schaffen jeden Tag mit neuen Einflüssen prägt. So haben auf
dem Album, neben den aus seinen Tourneen bestbekannten Big Band Sounds, auch
die Arbeit mit dem Arrangeur seines Erfolgsmusicals, Michael Reed, Ich war
noch niemals in New York unüberhörbare Spuren hinterlassen. Udo: „Es war für
mich wieder ein sehr schönes Gefühl, mit über 100 Musikern arbeiten zu
können. Die vielen Diskussionen und Erfahrungen mit den jungen
Berufskollegen waren für mich ein einmaliges Erlebnis.“
Obwohl Udo Jürgens sich immer wieder auf Neues einlässt, hat er keine Lust,
Bewährtes zu verändern. Deshalb ist auch das neuste Werk im Berliner Hansa
Studio seines Co-Produzenten Peter Wagner entstanden. Es ist ihm über die
vielen Jahre hinweg, in denen er dort seine Alben produziert hat, zu einem
Stück Heimat geworden ist. Genau so wie der Deutsche Kulturkreis und seine
Szene, für die er immer wieder gerne eine Lanze bricht: „Ich lass mich
musikalisch gerne in New York inspirieren, aber ich mache trotzdem deutsche
Lieder, denn meine Gefühle und Gedanken bewegen sich nun mal in meiner
Muttersprache. Die Studioarbeit hat mich sehr beeindruckt, denn dieses
grosse Projekt hat viele junge, gut ausgebildete Musiker involviert, was zu
einer hohen Qualität geführt hat.“
Lass ein wenig Liebe da
Im Titelsong Der ganz normale Wahnsinn, der manchen Fans bereits seit
der letztjährigen Sommer Solo Tournee bekannt sein dürfte, besingt Udo den
ganz normalen Wahnsinn, der unseren Alltag beherrscht. Ein nachdenklicher
Udo: „Wir bewundern die Schönheit der Welt, aber der Drang zu vieler
Menschen nach persönlicher Freiheit, wird ein ökologisches Erdbeben
auslösen. Deshalb ist das grüne Gedankengut sehr wichtig für die Zukunft
unseres Planeten. Es sollte aber auf dem gesunden Menschenverstand und nicht
auf extremen politischen Dogmen gründen.“
Ein weiteres aktuelles Thema spricht Udo in Du bist durchschaut an. Dabei
sieht er das Internet - „mit Kameras die in jeden Garten schauen“ - durchaus
auch als Garant gegen die Zensur: „Das Internet schafft nicht nur eine
unbewusste Kontrolle der Welt, sondern auch eine Plattform für Freidenker
jenseits von Politik und Religion.“
Einer der aussergewöhnlichen Titel auf dem Album ist Alles ist so easy –
sein satirischer Protest gegen die „denglische“ Banalisierung der deutschen
Sprache und ein Plädoyer für die Muttersprache der Dichter und Denker:
„Einer Sprache mit Ecken und Kanten, in der man sich mit der Präzision eines
Slalomfahrers ausdrücken kann, der sich elegant um die Stangen schlängelt.“
Der Titel Die Frau, die ich nie traf zeigt den Sänger als stillen Beobachter
der Umarmung liebender Menschen und ist Udos Fanal gegen den
allgegenwärtigen Hass.
Weitere Anspieltipps: Das jazzige Schenk mir einen Traum, Lass ein wenig
Liebe da in bester Santana-Manier, das getragene Oktoberwind, welches „die
optischen Schönheiten des Indian Summers musikalisch umsetzt“, die guten
Wünsche an seinen Enkel und Sohn des Sohnes John Gute Reise durch das Leben
sowie der leichtfüssige Bossa Nova Mein erster Weg.
Udo Jürgens auf Wahnsinns-Tournee
Am 1. Februar 2012 startet Udo Jürgens mit dem Pepe Lienhard Orchester
in Berlin unter dem Motto „Der ganz normale Wahnsinn“ zur 40-Stationen
Konzerttournee. Zwar nimmt das Tournee-Motto Bezug auf den gleichnamigen,
satirischen Titelsong der aktuellen CD, aber man könnte es mit Fug und Recht
genau so gut als Wahnsinn bezeichnen, auf welch stabiler Erfolgswelle der
Sänger und Vollblutmusiker seit über fünfzig Jahren im schnelllebigen
Unterhaltungsgeschäft zu reiten vermag. Gold und Platin-Auszeichnungen für
die letzten Tonträger werden bestätigt durch die vollen Ränge der
Konzerthäuser und Open Air Arenen – 100 Millionen verkaufte Tonträger und
über 6 Millionen Konzertbesucher sprechen für sich.
Mit 76 Jahren ist Udo
noch immer ein kreativer Schwerarbeiter, der Musikfans aller Altersklassen
zu faszinieren vermag. Mit seinem Spagat zwischen satirischen Popsongs und
sinfonischer Dichtung hat Udo längst Kultstatus erreicht. Das Udo Jürgens
Musical „Ich war noch niemals in New York“ sorgte seit der Premiere im
Dezember 2007 zuerst in Hamburg, dann in Stuttgart und Wien für
Kassenrekorde. Auch als Buchautor macht Udo Jürgens Furore. Seine dritte
Buchveröffentlichung, der biografische Familienroman „Der Mann mit dem
Fagott“, vermochte sich monatelang in den Spiegel-Belletristik-Charts zu
halten. Nach vierjährigen Arbeiten am Drehbuch wurde das Familien-Epos als
TV-Zweiteiler für ARD und ORF verfilmt und soll diesen Herbst ausgestrahlt
werden. Udo Jürgens ist ein beständiger Wert für seine treuen Fans und ein
altersloses Phänomen, das Jahr für Jahr von einem jungen Publikum neu
entdeckt wird. Der exzellente Musiker und Komponist, stilvolle Charmeur und
schalkhafte Entertainer sorgt auch in seinem „zweiten Leben“ jenseits von 66
Jahren seit über zehn Jahren regelmäßig für Begeisterung und Aufsehen!
Biografie
1934
Udo Jürgen Bockelmann wurde am 30. September um 19.30 Uhr in
Klagenfurt/Österreich geboren. Seine Mutter stammt aus
Schleswig-Holstein, der Vater ist Landwirt und wurde in Moskau
geboren. Der Onkel mütterlicherseits war der berühmte Dadaist Hans
Arp. Sein Großvater väterlicherseits war bis zur Russischen
Revolution 1917 Chef der deutschen „Bank Junker“ in Moskau. Onkel
Werner Bockelmann war Frankfurter Oberbürgermeister (1907-68) und
Präsident des deutschen Städtetages. Udo ist im elterlichen Schloss
Ottmanach in Kärnten zusammen mit den Brüdern John (geb.1931) und
Manfred (geb.1943) aufgewachsen.
1939
Udos erstes Instrument: Die Eltern schenken ihm eine kleine
Mundharmonika, auf der er Volkslieder spielt.
1942
Der größte Wunsch von klein Udo wird erfüllt: ein Akkordeon.
1948
Beginn des Musikstudiums am Konservatorium Klagenfurt. Fächer:
Klavier, Harmonielehre, Komposition und Gesang.
1949
Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman, Fletcher Henderson
und Tommy Dorsey machen Eindruck auf den jungen Musikstudenten. Udo
schreibt seine ersten Lieder.
1950
Das Lied „Je t'aime“ des 16-jährigen Udo gewinnt am
Komponisten-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks unter 300
Einsendungen den 1. Preis.
1951
Ende Realgymnasium Klagenfurt; Künstlername: Udo Bolan. Gründung
Udo Bolan Band. Erster Auftritt: Gasthof Valzachi, Klagenfurt.
Stundengage: DM 0,83 (damals fünf Schilling). Die Combo spielt Swing
à la Amerika, Tanzmusik neu gefasst und Eigenkompositionen von Udo.
1952
Mitarbeit als Komponist, Dirigent, Klavier-, Akkordeon- und
Vibraphonspieler, als Arrangeur und als Sänger beim Radiostudio
Klagenfurt. Moderator und Musiker bei der wöchentlichen Radioshow
des britischen Militärsenders BFN (British Forces Networks).
1953
Einladung nach Berlin, um mit dem Rias-Tanzorchester unter der
Leitung von Werner Müller zu spielen.
1955
Mit verschiedenen eigenen Combos und Gruppen Auftritte in
Kärnten, Wien, Salzburg und München. Macht sich einen Namen als
hervorragender Jazzpianist.
1956
Erster Plattenvertrag mit Heliodor. Der erste Plattentitel
heißt: „Es waren weiße Chrysanthemen“ - ein kapitaler Flop. Neuer
Künstlername: Udo Jürgens.
.
1957
Mit Orchester Max Greger 4 Wochen auf Russland-Tournee.
1958
Weitere Schallplattenaufnahmen. Achtungserfolg mit „Hejo, hejo,
Gin und Rum“. Umzug nach München ins Künstlerviertel Schwabing.
1959
Tritt bei vielen „Bunten Abenden“ im Vorprogramm von gerade
aktuellen Schlagerstars und anderen Hitsängern auf.
1960
Teilnehmer der siegreichen deutschen Equipe beim Festival in
Knokke. Das Deutsche Team siegt zum ersten Mal in der Geschichte des
Schlagerfestivals. Pressepreis als „Bester Einzelsänger des
Festivals“. „Jenny“ wird ein Nummer 1-Hit in Belgien. Udo komponiert
für Shirley Bassey den Welthit „Reach For The Stars“.
1961
Filmdebüt im Streifen „Und du mein Schatz bleibst hier“.
1962
Arbeit als Filmdarsteller in Klamotten wie „Unsere tollen
Tanten“, „Unsere tollen Nichten“, „Drei Liebesbriefe aus Tirol“.
Galaauftritte in Belgien, Deutschland, Österreich.
1963
Polydor beschließt, den Schallplattenvertrag nicht zu erneuern.
Udo will das Singen aufgeben und nur noch Komponieren. H.R.
Beierlein stimmt ihn um und verpflichtet Udo für seine Firm Montana.
Die 1. Platte "Tausend Träume" wird ein Riesenhit in Österreich. UJ
komponierte für viele deutsche Musikstars, u. a. Gus Backus, Gerhard
Wendland, Rex Gildo für den Film „Tanze mit mir in den Morgen“.
1964
Erste Teilnahme am „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ für
Österreich in Kopenhagen. Erreicht mit „Warum nur, warum?“. den
beachtlichen 5. Platz - und macht einen Welthit: Matt Monroe
verkauft mit der englischen Version „Walk Away“ auf Anhieb 1 1/2
Millionen Schallplatten, kommt auf Platz 1 (England) und 2 (USA) und
belegt Spitzenplätze in den Hitparaden rund um die Welt. UJ's
deutschsprachige Originalversion wird No.1-Hit in Frankreich (!).
Auftritt im „Olympia“, Paris.
1965
Zweite Teilnahme am „Grand Prix Eurovision“ in Neapel: „Sag'
ihr, ich lass sie grüßen“. Landet auf Platz 4. Teilnahme am San Remo
Festival mit „Abraccia mi forte“. Internationale Stars wie Caterina
Valente, Brenda Lee, Sacha Distel, Jean-Claude Pascal singen
UJ-Kompositionen. Welthit von Matt Monroe mit der UJ-Komposition „Without
You“. Quincy Jones (Produzent von Michael Jackson, Frank Sinatra u.a.)
produziert mit Sarah Vaughan den UJ-Titel „Right Or Wrong“. Erste
internationale „Goldene Schallplatte“ für UJ mit „Walk Away“.
1966
Dritte Teilnahme am „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ in
Luxemburg: „Merci Chérie“ erreicht den ersten Platz und wird ein
Welthit mit Hitparaden-Spitzenpositionen in über 20 Ländern.
Konzerte in allen europäischen Ländern, Teilnahme am Festival in Rio
de Janeiro. Die erste LP „Porträt in Musik“ wird auf Anhieb ein
Bestseller. Die Komposition „Siebzehn Jahr’, blondes Haar“ gewinnt
den „Goldenen Löwen“. Auszeichnung „bester deutschsprachiger Sänger“
von der Jury deutscher Schallplatten-Journalisten.
1967
Plattenvertrag mit Ariola. „Was ich dir sagen will“ wird die
meistverkaufte LP des Jahres. „Gold“ für eine Million „Merci Chérie“.
Triumphale Deutschlandtournee. Konzerte in Polen, der DDR, Ungarn,
der CSFR, Bulgarien und Rumänien. Schriftsteller wie Hans Hellmut
Kirst schreiben Texte für Udo. Nach seinem ersten Konzert in Hamburg
trägt Udo bei seiner Zugabe erstmals den weissen Bademantel.
1968
Die beiden LPs „Mein Lied für dich“ und „Udo Live“ werden
Verkaufserfolge. Ein Hit folgt dem anderen: „Cottonfields“,
„Mathilda“, „Es wird Nacht, Señorita“. Teilnahme am San Remo
Festival mit „Per vivere“. Neue Deutschlandtournee übertrifft die
erste. Erhält die erste Goldene Europa“.
1969
Komposition „Was ich dir sagen will“ wird in englischer Version
„The Music Played“ ein Welterfolg. Bei einer Repräsentativumfrage
der Wickert-Institute nach „Idolen der deutschen Jugend“ erreicht UJ
nach John F. und Robert Kennedy den Platz 3. Beginn einer
266-Städte-Tournee „Udo 70“ durch Deutschland, Österreich, Schweiz,
Holland, Belgien, Luxemburg, Polen, Tschechoslowakei, Ungarn,
Rumänien, Bulgarien mit einer halben Million Besucher in Neun
Monaten. Die Sopranistin Annelise Rothenberger nimmt
UJ-Kompositionen auf.
1970
Hit mit „Anuschka“. Beginn der Zusammenarbeit mit Dr. Michael
Kunze als Texter. Die Lieder „Warum nur, warum“, „Merci Chérie“ und
„Was ich dir sagen will“ haben weltweit in 8 Sprachen und über
vierzig Versionen gesungen, eine Auflage von zwanzig Millionen
überschritten. Erhält den ersten „Bambi„.
1971
Öffentliche Diskussionen um das gesellschaftskritische „Lieb
Vaterland“ (Text vom Satiriker Eckart Hachfeld). Für die TV-Serie
„Jonny und Jenny“ vertont UJ Lieder des Kinderbuchautors James Krüss.
Zur Frankfurter Buchmesse erscheint das Buch „Warum nur, warum?“,
worin das „Phänomen Udo Jürgens von prominenten Schriftstellern wie
Johannes Mario Simmel, Reginald Rudorf, Axel Eggebrecht, Günther
Hunold, Adolf Holl und Adolf Sommerauer untersucht wird. Texter und
Liedermacher Walter Brandin, Reinhard Mey und Miriam Francis texten
für UJ. Weltstars wie Sammy Davis jr., Al Martino und Nancy Wilson
interpretieren seine Lieder. Am 28. August ist UJ der Star des
„Galaabends der Deutschen Schallplatte“, einen Tag später hebt er im
Berliner Olympiastadion das Lied für die Deutsche Fernsehlotterie
„Zeig mir den Platz an der Sonne“ vor fünfundsiebzigtausend Menschen
aus der Taufe. Aufnahme in die Bruderschaft „Lieber Augustin“ der
Wiener Faschingsgesellschaft.
1972
UJ singt erstmals japanisch. „Wakare no asa“ („Was ich dir sagen
will“) wird Nr. 1 in der japanischen Hitparade. Tournee durch Japan.
UJ komponiert nach dem Stück von George Bernard Shaw das Musical
„Helden, Helden“. Uraufführung in Wien, Titelrolle Michael Heltau.
Konzerttournee durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien,
Holland und Luxemburg.
1973
Neue, grössere Japan-Tournee. 2. TV-Festival in Knokke. Hit „Der
Teufel hat den Schnaps gemacht“.
1974
Gemeinsamer Auftritt mit Shirley Bassey vor 40’000 Zuschauern im
riesigen Maracána Stadion in Rio de Janeiro. Udos „Alguién Cantò“
(spanische Version „Was ich dir sagen will“) wird ein monatelanger
Südamerikahit.
1975
„Griechischer Wein“ wird Hit des Jahres. Der griechische
Ministerpräsident Karamanlis empfängt UJ und Textdichter Michael
Kunze in Athen. Das Lied wird in der griechischen Fassung zu einer
Art Volkslied. Bing Crosby wird das Lied später unter dem Titel
„Come Share The Wine“ aufnehmen und zum Titelsong der letzten LP
seines Lebens machen. Tourneen durch Griechenland, Polen,
Australien, Japan und Deutschland.
1976
„Gold“ für LP „Meine Lieder“ und „Griechischer Wein“. „Deutscher
Schallplattenpreis“ als „Sänger des Jahres“. „Ein ehrenwertes Haus“
erhält als „Bestes Lied des Jahres“ die „Goldene Europa“ (2).
1977
Trennung von Manager Hans R. Beierlein, Umzug nach Zürich.
Beginn der Zusammenarbeit mit neuem Managerpartner Freddy Burger.
Auftritte in Kanada und USA mit der Pepe Lienhard Band. Hit „Aber
bitte mit Sahne“ wird der Superhit in den Diskotheken. Die erste
Personality Show im ZDF mit einer Einschaltquote von 54%!
Unterzeichnung eines langjährigen Plattenvertrages mit der Ariola.
Beginn der Zusammenarbeit mit Produzent Peter Wagner (Peter Maffay
u.a.). Tournee mit 68 Konzerten durch Deutschland, Österreich,
Schweiz mit 150'000 Besuchern. „Goldene Europa“ (3).
1978
Der Song „Buenos días, Argentina“ mit der deutschen
Fussballnationalelf wird der größte Schallplattenhit von Udos
Karriere: „Gold“ nach fünf Wochen und „Platin“ nach zwei Monaten.
No.1-Hit mit gleichzeitiger Platzierung von „Boogie Woogie Baby“ und
„Mit 66 Jahren“. Die Deutschlandtour mit 44 Konzerten sowie die
Tourneen durch Holland, Österreich, Schweiz, Polen und Kanada sind
ausverkauft. Die ZDF Show „Ein Mann und seine Lieder“ erreicht eine
Einschaltquote von 56% und das Prädikat „Show des Jahres“. Weitere
Auszeichnungen dieses Jahres: „Deutscher Schallplattenpreis“,
„Goldene Europa“ (4), „Goldenes Mikrophon“, „Silberner Löwe“,
„Goldene Westfalenhalle“ für das erfolgreichste Konzert des Jahres,
„Bester Sänger des Jahres“ (Musikmarkt).
1979
Zum „Jahr des Kindes“ erscheint die UJ-LP „Die Blumen blüh'n
überall gleich“ (Texte: James Krüss). Udo erhält die „Goldene
Kamera“ (1) der „HörZu“ für die TV-Personality-Show „Ein Mann und
seine Lieder“ und das „Goldene Ehrenzeichen“ der Stadt Wien. Die LP
„Udo '80“ (Top Ten Notierung) mit der Acht-Minuten-Komposition
„Wort“ ist ein Meilenstein in Udos Schaffen und wird zusammen mit
den Berliner Philharmonikern aufgenommen.
1980
Die „Udo '80“-Tournee wird mit 330'000 Besuchern in 110
Konzerten die bis dahin erfolgreichste Konzerttournee von UJ. Die
ASCAP (American Society of Composers, Authors and Publishers)
verleiht den „Country Music Award“ für die amerikanische Version von
„Buenos días, Argentina“. Konzert im Hollywood Palladium, Stargast
der „Merv Griffin Show“. Die Single „Ist das nichts?“ wird als Lied
der Fernsehlotterie 1980 ausgewählt. Die ZDF Show „Meine Lieder sind
wie Hände“ wird in Deutschland ein riesiger TV-Hit. Eine
demoskopische Umfrage des Institut Allensbach ergibt für UJ einen
Bekanntheitsgrad von 95% in der deutschen Bevölkerung. Das bedeutet
Platz 1 von allen in- und ausländischen Sängern und Musikern.
1981
UJ ist der meistgespielte deutschsprachige Künstler von allen
deutschen Radios. Er erhält zum fünften Mal die „Goldene Europa“ (5)
den „Deutschen Schallplattenpreis“, den „Paul Lincke-Ring“, das
„Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien“ und die „Robert
Stolz-Ehrenurkunde“. Die englisch gesungene, von Harold Faltermeyer
in Hollywood produzierte, LP „Leave A Little Love“, erscheint in
über zwanzig Ländern (Rußland ordert 50'000 Stück!). Die
zweiunddreißig führenden deutschen Musik- und Medienjournalisten
setzten die LP auf Platz 1 ihrer „Bestenliste“. Beim „World Popular
Song Festival“ in Tokio gewinnt UJ mit „Leave A Little Love als
einziger Teilnehmer gleich zwei Preise: als Komponist den „Most
Outstanding Song Award“, als Interpret den „Most Outstanding
Performance Award“. Als erfolgreichster Tourneekünstler der
Saison 1980/81, erhält er das „Goldene Concert Ticket“.
1982
Für „Leave A Little Love“ erhält UJ einmal mehr den „Deutschen
Schallplatten-Preis“. Promotionstour durch mehrere Kontinente,
Konzerte in Südafrika, Mittel- und Südamerika, Benelux-Staaten,
Skandinavien. Erscheinen der LP „Silberstreifen“. Singles „Die
Glotze“ und das zeitkritische „5 Minuten vor 12“. Beginn der Tournee
„Lust am Leben“. Bereits für den ersten Teil der Tournee erhält UJ
wieder ein „Goldenes Concert Ticket“. Unter dem Tourneetitel
entsteht auch eine ZDF Personality-Show und eine Live-Doppel-LP. Bei
der Tournee und Schallplatte arbeitet UJ erstmals mit dem Pepe
Lienhard Orchester zusammen.
1983
Fortsetzung der Tournee durch Deutschland, Österreich und die
Schweiz. Die über 400'000 Besucher in 123 Konzerten sind für UJ ein
neuer Rekord. Für die LP „Silberstreifen“ erhält er zum dritten Mal
in Folge den „Deutschen Schallplattenpreis“. Eine demoskopische
Umfrage ergibt: UJ ist der „Star des Jahres“. Er gewinnt zum
sechsten Mal die „Goldene Europa“ (6). Die neue LP heißt
„Traumtänzer“ mit Singles: „Angela“ und „Die Sonne und du“. Für eine
internationale TV-Produktion wird UJ samt Glasflügel auf das 3454
Meter hoch gelegene Jungfraujoch in den Schweizer Alpen geflogen.
Diese Bilder des Traumtänzers UJ gehen durch die Printmedien sowie
die News- und Showsendungen rund um die Welt.
1984
Das Album „Hautnah“ erreicht „Gold“. Auf der Single „Rot blüht
der Mohn“ thematisiert UJ das Drogenproblem. Auf persönlichen Wunsch
des deutschen Bundespräsidenten Karl Carstens tritt Udo an dessen
Abschieds-Fernsehsendung auf. Zur Frankfurter Buchmesse erscheint
das erste UJ-Buch „Smoking und Blue Jeans“, das bis auf Platz 5 der
„Spiegel“-Bestsellerliste klettert. Am 30. September feiert UJ
seinen 50. Geburtstag. Udo erhält weiterer „Bambi“ (2). Start zur
Tournee „Udo Hautnah“ mit dem Orchester Pepe Lienhard. Mit 130
Konzerten und insgesamt 430'000 Besuchern wiederum ein Großerfolg.
1985
Zum zweiten Tourneeteil erscheint die Doppel-LP „Live &
Hautnah“. Das Album „Hautnah“ erreicht „Gold“. Die Konzertagentur
„Lippmann & Rau“ verleiht UJ die Auszeichnung „The Concert of The
Year“. Auftritt beim Benefizkonzert „Opera for Africa“ zusammen mit
Initiator Jose Carreras in der Arena di Verona und erneute
Verleihung der „Goldenen Europa“ (7) vom Saarländischen Rundfunk.
Ausstrahlung der Live-Aufzeichnung und Veröffentlichung der LP
„Treibjagd“. Der Bundesminister für Unterricht, Kunst und Sport, Dr.
Herbert Moritz, verleiht UJ die ordentliche Professur der Republik
Österreich.
1986
UJ eröffnet die „Wiener Festwochen“ auf dem Rathausplatz vor
über 30'000 begeisterten Zuschauern. Er wird begleitet von den
Wiener Symphonikern unter der Leitung von Peter Falk, dem Pepe
Lienhard Orchester, dem Schönberg Chor und den Gumpoldskirchner
Spatzen. LP „Deinetwegen“. Der weltberühmte Wagner-Sänger René Kollo
veröffentlicht die LP „Musik war meine erste Liebe" ausschließlich
mit UJ-Kompositionen.
1987
Die Tournee „Deinetwegen“ mit 106 Konzerten und 400'000
Besuchern durch die Schweiz, Österreich, Deutschland und die
Beneluxländer führt erstmals seit zwanzig Jahren wieder in die DDR:
Zur 750-Jahrfeier Berlins begehren 200'000 Menschen Einlaß zu den
zwei UJ-Konzerten im Friedrichstadtpalast. Produktion der LP „Das
Live-Konzert 1987“ sowie des Konzertmitschnittes „Deinetwegen - ein
Abend mit Udo Jürgens“ für das ZDF. UJ ist der Stargast an der
Eröffnung des „Austria-Center“ Wien: Die „Soiree in Wien“ wird in
über 15 Ländern Europas live ausgestrahlt. UJ singt anlässlich der
ersten deutsch-chinesischen TV-Gemeinschaftsproduktion „Heute Abend
in Beijing“ in Peking mit der Starsängerin Cheng Fangyang im Duett.
Die TVSendung wird von über 400 Mio. Chinesen mitverfolgt. Auf der
internationalen Funkausstellung in Berlin wird ihm der erste
„Deutsche Musikpreis für langjähriges Schaffen“, die „Berolina“,
überreicht. RTL verleiht einen „Ehrenlöwen“. UJ kann mit BMG Ariola
auf eine 20jährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken.
1988
Für sein Mitwirken in „Heute Abend in Beijing“ erhält UJ die
„Goldene Kamera“ (2) als „Botschafter der Musik“. Veröffentlichung
der neuen LP „Das blaue Album“. Das Lied "Gehet hin und vermehret
euch", zu dem TV-Nachrichtensprecher H.-J. Friedrichs den Prolog
spricht, löst aufgrund des satirischen Textes einen Proteststurm und
Boykottaufruf der katholischen Kirche aus. Nachdem das Lied von
einigen Radiostationen auf den Index der „geächteten“ Titel gesetzt
wird, finden vor den Sendern Gegendemonstrationen mit Spruchbändern
statt. UJ erhält den TV-“Unicef/Danny Kaye Award“, tritt im „Harry
Belafonte TV-Special“ auf und komponiert die Titelmelodie zum
Erfolgsfilm „Ein Schweizer namens Nötzli“ des Kabarettisten Walter
Roderer.
1989
Veröffentlichung der „Best of Doppel-LP“ „Sogar Engel brauchen
Glück“ und des neuen Studioalbums „Ohne Maske“. UJ wird
Goodwill-Ambassador UNHCR („United Nations High Commissioner for
Refugees“). Die „Ohne Maske“-Tournee begeistert an 107 Konzerten
410'000 Besucher. Anlässlich eines legendären Konzertes trägt sich
UJ ins Goldene Buch der Stadt Berlin ein - als prominenter Zeitzeuge
steht er in derselben Nacht am Brandenburger Tor und erlebt den Fall
der Mauer.
1990
Produktion der LP „Sempre Roma“ mit der Deutschen
Fussball-Nationalmannschaft zur Fussball-WM mit Weltmeistertitel. UJ
schreibt den Soundtrack zu zwei Folgen ZDF-Serie „Traumschiff“ und
ist Gaststar in einer Episode.
1991
UJ ist Komponist und Sänger der Fanfare und des offiziellen
Songs „Wings Of Love“ zur Eiskunstlauf-WM. Er gestaltet mit
Orchester Pepe Lienhard die Eröffnungsfeier. Ende August:
Hitparadenplatzierung der Single „Na und...?!“ aus der LP
„Geradeaus“. UJ erhält den „Goldenen Landesorden“ seiner Heimat
Kärnten.
1992
Der vier Monate-Konzert-Marathon unter dem Motto „Geradeaus“
gerät zum Triumphzug durch die deutschsprachigen Länder: praktisch
alle Konzerte ausverkauft! Das Konzert von Villach wird vom ZDF
ausgestrahlt und von BMG Ariola als Videokassette veröffentlicht.
Verlängerung der Tournee um zwölf Klassik-Konzerte mit dem Titel „Open-Air-Symphony“.
Zusammen mit dem Symphonie-Rundfunkorchester, dem Kinder- und
Jugend-Chor Frankfurt sowie dem Pepe Lienhard Orchester stehen unter
der Leitung von Dirigent Prof. Dr. Peter Falk annähernd 110 Musiker
und Sänger auf der Bühne. Der Auftritt im römischen Amphitheater von
Windisch (bei Zürich) wird für eine Doppel-CD und ein Kaufvideo
aufgezeichnet. RTL sendet das Konzert in der zweiten Jahreshälfte
zweimal. Konzertbilanz der 12. Tournee: Insgesamt 87 Konzerte und
520'000 Zuhörer. Das Konzert des Jahres und das größte Open-Air-
Konzert des europäischen Kontinentes aller Zeiten findet in
Österreich statt: über 200'000 Zuschauer kommen am 27. Juni auf die
Donauinsel in Wien, um UJ zu sehen.
1993
UJ ist neben Uschi Glas in „Schloss am Wörthersee“.
Gastschauspieler. Erscheinen des Albums „Café Größenwahn“. Der Text
zum Titelsong stammt aus der Feder von „Erste allgemeine
Verunsicherung“-Chef Thomas Spitzer. Unterzeichung eines
lebenslangen Schallplattenvertrages mit BMG Ariola. Das ist in der
Geschichte der deutschen Phonoindustrie einmalig. Udo schreibt an
seinem neuen Buch „...unterm Smoking Gänsehaut“.
1994
UJ erhält für sein „künstlerisches Lebenswerk“ von der Deutschen
Phonoakademie den Preis „Echo 1993“. Zur Frankfurter Buchmesse
erscheint „...unterm Smoking Gänsehaut“. Tochter Jenny moderiert die
abendfüllende ZDF/ORF-Aufzeichnung der Udo-TV-Gala zum sechzigsten
Geburtstag. An seinem Geburtstag erhält Udo in Frankfurt das
„Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland“. Bürgermeister Helmut Zilk verleiht UJ den „Ehrenring
der Stadt Wien“. Udos Wahlheimat Zürich pflanzt zu seinen Ehren
sechs zehnjährige „Götterbäume“. Ehrenbürgerschaft der Gemeinde
Pörtschach am Wörthersee (A). Start zur dreizehnten Tournee, die
unter dem Titel „Die Größenwahntour“ nahezu sieben Monate lang durch
Deutschland und die deutschsprachigen Nachbarländer führt. In
Österreich wird Udo für die CD „Aber bitte mit Sahne“, einer
Kopplung seiner erfolgreichsten Lieder, „Gold“ verliehen. Er ist
damit der einzige deutschsprachige Musiker, der vier Jahrzehnte
hindurch Goldene Schallplatten entgegennehmen durfte!
1995
Die Tournee 1994/1995 ist mit nahezu 500'000 Besuchern bei 140
Konzerten die erfolgreichste Tournee der Konzertsaison in Europa.
„140 Tage Größenwahn“ heißt auch die im Frühling erscheinende
Live-CD sowie der ZDF-Konzertmitschnitt. Anlässlich seiner beiden
Konzerte in Wien erhält Udo Jürgens im Februar von Bundeskanzler Dr.
Franz Vranitzky die höchste Auszeichung seiner Heimat Österreich,
das „Grosse Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.
Die Zeitschrift „HörZu“ überreicht ihm die „Goldene Kamera“ (3) als
„erfolgreichster Künstler des Jahres 1994“. Damit ist Udo Jürgens
der einzige Künstler, der diese Auszeichnung dreimal erhalten hat.
Die Kärntner Stadt Villach benennt einen „Udo Jürgens- Platz“. Nach
dem Ende der Tournee arbeitet Udo an neuen Liedern für die CD
„Zärtlicher Chaot“, die im Spätherbst erscheint.
1996
Udo erreicht mit dem Album "Aber bitte mit Sahne" in Österreich
den Platinstatus. Bei einer Umfrage des Forsa-Instituts bei Personen
ab 14 Jahren, bezeichneten 54% den Titel "Griechischer Wein" als
ihren Lieblingsschlager. Mit dem Song "17 Jahr, blondes Haar"
landete Udo auf Platz zwei der "ewigen Schlager-Hitparade"! Am
WM-Boxfight Torsten May gegen Adolpho Washington singt Udo im Duett
mit der schwarzen Sängerin Jocelyn B. Smith live auf RTL aus der
Stierkampfarena von Palma de Mallorca den Titel "Never Give Up",
eine Single-Vorauskopplung des Albums "Gestern, Heute, Morgen". Die
FIFA (Féderation Internationale de Football Association) verleiht
Udo für sein vielfältiges soziales Engagement und sein Eintreten für
den Sport den Verdienstorden "Order of Merit". Als erste
Persönlichkeit des Showbusiness darf Udo die begehrte Auszeichnung
aus der Hand von Franz Beckenbauer im Beisein von Bundeskanzler Dr.
Franz Vranitzky entgegennehmen. Veröffentlichung des Albums
"Gestern, Heute, Morgen".
1997
Die 14. Konzerttournee „Gestern, Heute, Morgen“ startet am 18.
Januar in Berlin und wird aufgrund des grossen Erfolges, nach
zusätzlichen Openair-Aufführungen im Sommer, im Herbst nochmals
verlängert. Die insgesamt 111 Konzerte werden von weit über 300’000
Zuschauern besucht. Die im Sommer veröffentlichte Disco-Mix-CD „Der
erste Sahne Mix“ hält Einzug in trendigen Discos und in die
Hitparaden des deutschsprachigen Raumes. Ein erstaunlich grosser
Anteil eines jungen Publikums attestiert Udo Jürgens mit seinen
Konzertbesuchen Kultstatus. Im September kann Udo als Unikum der
Deutschen Phonoindustrie seine 30-jährige Zusammenarbeit mit der BMG
Ariola und gleichzeitig seine Präsenz in der Hitparade während vier
Jahrzehnten feiern. BMG überreicht Udo eine Auszeichnung für 70
Millionen verkaufte Tonträger. „Aber bitte mit Sahne“ erreicht auch
in Deutschland Goldstatus. Veröffentlichung einer Live-CD und eines
Videos mit Aufnahmen des Konzertes vom 26. April in Innsbruck.
Jubiläum der 20-jährigen Partnerschaft mit Manager Freddy Burger.
1998
Udo wird anlässlich der ZDF-Sendung „R.SH-Gold“ neben anderen
internationalen Stars wie Genesis, Backstreet Boys, No Mercey, La
Bouche, Nana und `N-Sinc die Gold-Auszeichnung als „Kultsänger des
Jahres `97“ verliehen. Veröffentlichung des Albums „Aber bitte mit
Sahne II“. Komposition des offiziellen Weltmeisterschaftsliedes
„Wunderknaben“ der österreichischen Fussball-Nationalmannschaft zur
WM '98. Veröffentlichung der Alben „Lieder die im Schatten stehen
Vol. 7“ und „Romantische Gefühle“, die in einer Funk- und
TV-beworbenen Kooperation von Deinhard und BMG veröffentlicht wird.
Veröffentlichung der Single „Bring‘ ein Licht ins Dunkel“ zu Gunsten
der Aktion „Licht ins Dunkel“ vom ORF. Überreichung der „Goldenen
Europa“ (8) für das Lebenswerk. Gaststar bei den vier Eislauf-Galas
„Art On Ice“ in Deutschland.
1999
Gründung der Udo Jürgens Stiftung, die schwerpunktmässig Kinder
und Waisen in Not sowie ohne Bezugspersonen finanziell unterstützen
und allgemein fördern wird. Daneben sollen aber auch
Nachwuchsmusiker, beispielsweise in Form eines Förderpreises,
unterstützt werden. Die Stiftung verfolgt also zwei Zwecke mit einem
gemeinsamen Ziel: Die Unterstützung von jungen Menschen, die Hilfe
brauchen. Im Januar Vorverkaufsstart zur 15. Tournee „Mit 66 Jahren,
da fängt das Leben an“ im Jahr 2000. Veröffentlichung des
Studioalbums „Ich werde da sein“. Zweites Duett mit Tochter Jenny
„Du lebst nur einmal“. Solo-Auftritt im Konzerthaus Wien. Openair
Benefizkonzerte für die Udo Jürgens Stiftung im Mainau Schlosspark
und in der Burgarena Finkenstein. Live-Auftritt beim
Benefiz-Mega-Event „Michael Jackson & Friends“ im Olympiastadion
München. Verleihung des Ehren-Bambi (3) im Stella Musical Theater
Berlin. Damit durfte Udo Jürgens nach 1970 und 1984 bereits den
dritten Bambi entgegennehmen. Verleihung des Radio Regenbogen Awards.
2000
Internet-Livekonzert und Chat für BOL aus der Züricher
Stadtwohnung. UJ erhält in Österreich den "Amadeus-Preis" (1) als
„Solokünstler Schlager“. Der Bauer-Verlag überreicht Udo für sein
Lebenswerk den Journalistenpreis „Die goldene Feder“. Die Laudatio
hält der Deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder. Nach eigener
Geburtstagssendung zum 66. Geburtstag mit illustren Gästen im ZDF
Start zur Jubiläumstournee „Mit 66 Jahren...“ und Veröffentlichung
der gleichnamigen Studio-CD.
2001
Verlängerung der Herbsttournee 2000. Album „Mit 66 Jahren...“
erreicht in Deutschland und Österreich Goldstatus. Nach dem letzten
Konzert der Jubiläumstournee „Mit 66 Jahren...“ kann der Sänger,
Musiker und Komponist Udo Jürgens mit einer sensationellen Bilanz
aufwarten: An 107 Konzerten fühlten sich 450'000 Besucher aller
Altersgruppen vom anspruchsvollen Musikmix zwischen Gassenhauer,
zeitkritischer Satire und sinfonischer Dichtung angesprochen. Das
sind über 60'000 Zuschauer mehr als bei der letzten
111-Stationentournee vor drei Jahren! Die Stadt Klagenfurt verleiht
Udo Jürgens das Ehrenbürgerrecht, umjubeltes Benefiz-Solokonzert
zusammen mit Geiger Christian Fink für die UJ Stiftung in der Wiener
Staatsoper. „Amadeus-Preis“ (2) als Solokünstler Schlager. Im Herbst
erscheinen Live-CD, DVD und Video zur Jubiläumstournee. Ausstrahlung
des vom ZDF in Köln und Wien aufgezeichneten Konzertes. Udo Jürgens
erhält den Publikumspreis „Goldene Stimmgabel“ als „erfolgreichster
Solist Deutsch/Pop“.
2002
Erfolgreiche 12 Sommer Open Air Solokonzerte „unplugged“ in D
und A mit 55'000 Zuschauern. Verleihung des „Helix 2002“ vom „Forum
Besser Hören“ Veröffentlichung des Studio-Albums „Es lebe das
Laster“ im Herbst.
2003
Amadeus Preis für das Lebenswerk. Start zur 18. Tournee
2003/2004 mit 103 Konzerten im deutschsprachigen Europa.
Veröffentlichung der CD „Es lebe das Laster - 2end Edition“ mit
Gold-Status in Österreich. CD/DVD und TV-Sendung „Es werde Licht -
meine Winter- und Weihnachtslieder“. Die CD erreicht in der letzten
Woche des Jahres in Deutschland und Österreich Platz 1 der
Airplaycharts.
2004
Die CD „Es werde Licht - meine Winter- und Weihnachtslieder“
erreicht in Österreich wiederum Gold-Status. Tourneebilanz: 400'000
Zuschauer und eine Sitzauslastung von rund 85%. Eintrag ins Goldene
Buch von Graz. Gold in Deutschland für „Es lebe das Laster“,
Veröffentlichung einer Live-Doppel-CD Tour 2003/2004.
Buchveröffentlichung „Der Mann mit dem Fagott“. Der biografische
Familienroman vermag sich monatelang in den
Spiegel-Belletristik-Charts zu halten. Deutscher Musikpreis (DMV)
und Deutscher Fernsehpreis (Ehrenpreis der Stifter). Die von Sandra
Maischberger moderierte Eurovisionssendung „Leben für die Lieder“
zum 70. Geburtstag erhält Bestnoten und ist mit 6.16 Mio. Zuschauern
der Tages-Quotensieger aller deutschen TV-Programme.
2005
Die DVD „Es lebe das Laster 2004“ mit dem Bonusfilm „Auf beiden
Seiten des Vorhangs“ von Bruder Manfred und Peter Mathes steigt auf
Platz 1 in die DVD-Charts ein und hält sich dort einige Wochen.
Zweite Auflage der Sommer Open Air Solokonzerte mit 66'000
Zuschauern in 18 Konzerten in D und A. Release eines neuen
Studioalbums mit ausschliesslich neuen Kompositionen: Präsentation
am 11. September auf der MS Europa in Hamburg. Zwei mal Gold für "Es
werde Licht - meine Winter- und Weihnachtslieder" und "Aber bitte
mit Sahne I & II" in Österreich.
2006
20. Konzerttournee mit Orchester Pepe Lienhard mit total 320'000
Zuschauern an 78 Konzerten. Veröffentlichung der CD und DVD „Der
Soloabend - Live am Gendarmenmarkt“ und des Livealbums der Tournee
„Jetzt oder nie“. 4-fach Goldauszeichnung im Rahmen der Popkomm für
„Jetzt oder nie“, den Sampler "Zeig mir den Platz an der Sonne", die
Jubiläumsedition von "Aber bitte mit Sahne" und die DVD "Mit 66
Jahren – live 2001".
2007
Veröffentlichung der CD „Lieder voller Poesie – ausgewählt und
dokumentiert von Bastian Sick“ mit 19 Titeln aus der gesamten
Schaffensperiode von Udo Jürgens. Veröffentlichung der DVD zur
Tournee 2006 „Jetzt oder nie“. Im Juni und Juli Sommer
Openair-Solokonzerte mit 15 Auftritten in D und A unter dem Motto
„Ein Mann & sein Klavier“. Ehrenmitgliedschaft der internationalen
Carl–Löwe-Gesellschaft und "Sheba Humanitarian Award 2007". Udo
Jürgens wird Schweizer Staatsbürger und Ortsbürger der Zürcher
Gemeinde Zumikon. Somit ist der Sänger, Komponist und Entertainer,
der seit über 30 Jahren in Zürich wohnhaft ist,
österreichisch-schweizerischer Doppelbürger. Die feierliche Übergabe
der Urkunde fand im Rahmen des Zumiker Dorffestes am 8. Juni 2007
statt. Gewinn des BZ Kulturpreises für das Lebenswerk. Udo belegte
bei der Publikumswahl der ZDF TV-Serie „unsere Besten“ in der
Kategorie „Die besten Musikstars aller Zeiten“ nach Herbert
Grönemeyer und vor Mozart Platz 2. Am 2. Dezember Weltpremiere des
Musicals „Ich war noch niemals in New York“ rund um 23 Lieder von
Udo Jürgens im TUI Operettenhaus in Hamburg. Vor der Premiere sind
bereits 150'000 Karten verkauft – mehr als bei „Mamma Mia“ und beim
„König der Löwen“.
2008
Veröffentlichung des Studio-Albums „Einfach ich“ mit 13 neuen
Songs und 2 Bonustracks. Einstieg auf Platz 8 der deutschen und auf
Platz 2 der österreichischen Hitparade. Umjubelte Gala-Auftritte bei
den Opernbällen in Dresden und Frankfurt. Verleihung des Steiger
Awards in der Kategorie Musik sowie des Bild-Osgars und der Goldenen
Henne für das Lebenswerk. Goldstatus für „Einfach ich“ in
Deutschland und Österreich. Anfangs Dezember einjähriges
Aufführungs-Jubiläum des Udo Jürgens-Musicals „Ich war noch niemals
in New York“ von Stage Entertainment in Hamburg - innert Jahresfrist
sind über 500'000 Tickets verkauft. Aus diesem Anlass findet im
TUI-Operettenhaus eine Spendengala zugunsten der Udo Jürgens
Stiftung statt.
2009
Udos 22. Tournee mit dem Orchester Pepe Lienhard wird mit
330'000 Zuschauern an 63 Konzerten in Bezug auf die Sitzbelegung die
Erfolgreichste seiner Karriere. Am 30.09. strahlen die Sender ZDF,
ORF und SF im Hauptabendprogramm anlässlich seines 75. Geburtstages
eine von Markus Lanz moderierte Spezialsendung aus. Die
Einschaltquote in allen drei Ländern beträgt über 6 Millionen
Zuschauer. Veröffentlichung einer Live DCD/DVD „Einfach ich“ mit
Aufnahmen der Tournee. Die Single „Ich war noch niemals in New York“
erobert als Cover-Version der Sportfreunde Stiller die Airplay
Charts. Das Studio-Album „Einfach ich“ erreicht in Deutschland und
Österreich Goldstatus. Die „Best Of“ Geburtstags DCD steigt in
Österreich von Null auf Platz 1 in die Hitparade ein und wird nach
kürzester Zeit mit Platin ausgezeichnet: Udos bisher bester Charts
Entry! In Deutschland steigt das Geburtstagsalbum auf Platz 4 der
Albumcharts ein und erreichte innert weniger Wochen Gold-Status. Das
Musical „Ich war noch niemals in New York“ kann im Hamburger
TUI-Operettenhaus den millionsten Besucher vermelden.
2010
Das World Economic Forum WEF verleiht Udo neben dem klassischen
Starpianisten Lang Lag in Davos den „Crystal Award“ für „seinen
Einsatz für eine bessere Welt“. Das „Duett“ von „Ich war noch
niemals in New York“ mit den Sportfreunden Stiller erreicht in
Deutschland Platin-Status! In Hamburg überschreitet das
Erfolgsmusical „Ich war noch niemals in New York“ die 1
Millionen-Zuschauer-Grenze und startet im März in einer
Neuinszenierung des Raimund Theater der Vereinigten Bühnen Wien. Im
November hebt sich der Vorhang für die neue schwäbische Version im
Apollo Theater Stuttgart. Udo beendet seine 12-Stationen Sommer
Solo-Tournee „Der Solo-Abend 2010“ mit 49'000 Zuschauern, was einer
Auslastung von 92 % entspricht. Im September startet die Verfilmung
seines Roman-Bestsellers „Der Mann mit dem Fagott“. Der
TV-Zweiteiler für ORF/ARD wird in Zusammenarbeit von Ziegler-Film
und Graf Film produziert. Im Sommer und Herbst arbeitet Udo an einem
neuen Studioalbum, das im Frühjahr 2011 erscheinen soll. |
Kartenvorverkauf:
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